Stefan Sobotta – Bilder nicht nur im Kopf

Manchmal steht er einfach in der Gegend herum, sagt nichts und scheint völlig weggetreten zu sein. Dann hört er zu und denkt nach. Daran mussten wir uns auch erstmal gewöhnen. Finden wir aber toll. „Du fällst ja gar nicht auf wenn du arbeitest, als ob du nicht hier bist“ meinte mal ein Kunde zu ihm. So soll das ja auch sein. Für Stefan stehen das Projekt, die Menschen, das Ergebnis im Vordergrund. Wenn wir unter uns sind klopft er sich auch gerne mal selbst auf die Schulter. Aber nur, wenn er Grund dazu hat. Keine Sorge: Wir sorgen dann dafür, dass er bei uns auf dem Boden bleibt.

Stay open and receive.

Stefan ist seit mehr als 20 Jahren im Mediengeschäft. Angefangen hat er als Fotojournalist, war dabei als Menschen auf die Welt kamen, hat erlebt wie sie in den Krieg zogen und sie begleitet, wenn sie die Welt verlassen haben. Und ganz viel dazwischen. Vor seiner Kamera standen Massenmörder ebenso wie Chefs von Weltkonzernen. 100m unter der Erde, tausend Meter über der Erde, in Afrika und in der Arktis. So viel gesehen, so viel erlebt und die Neugier auf seine Mitmenschen brennt weiter in ihm.

Schon früh hat Stefan sich mit Multimedia beschäftigt. Seine Langzeitreportage über Sterben im Hospiz war 2007 unter den 10 meistgeklickten Fotostrecken auf stern online. Sein Wissen im Bereich Multimedia vermittelte er als  Dozent an Hochschulen in Hannover und Magdeburg, ebenso wie in der Ausbildung von Volontären beim mdr in Leipzig.

Kill your darlings.

Technik ist bei ihm nie Selbstzweck. Sie ist nur das Vehikel, um deine Geschichte zu transportieren. Interaktive Panoramafotos hat er schon gemacht, als es noch keine Digitalkameras gab, Drehbuchschreiben lernte er an der Uni und nicht bei YouTube (obwohl er das auch gerne schaut 😉 ) und wie man eine Videokamera (gerne auch 360°) bedient weiß er natürlich. Zeitraffer geht natürlich auch. Dabei kann er stundenlang in die Ferne schauen. Alle Medien können, aber nur die Notwendigen einsetzen, dass ist das Geheimnis einer guten Geschichte. Wegschneiden was man liebt, um die Story zu verbessern („Kill your darlings“ sagt man im Filmgeschäft). Die Essenz herausarbeiten. Das ist genau sein Ding.

Voll cross dieses Media!

In den letzten Jahren begann Stefan verstärkt crossmedial für Kunden außerhalb des journalistischen Umfelds zu arbeiten. Ehrliche Stories, nah bei dem Menschen. Das ist auch hier sein Ziel. Dabei pflegt er eine eigene Bildsprache, die fokussiert das Wesentliche herausarbeitet.

Stefan freut sich darauf, mit dir herauszufinden, was deine Geschichte ist. Eine Idee wie er sie erzählt hat er sicher, wenn er mal wieder stumm ein paar Minuten in die Ferne schaut.

Noch Fragen? Immer her damit!

Tipp: Schau dir auch mal unsere Seite „Multi-Media-Storytelling“ an.